Moin moin Hamburg

Man identifiziert sich mit Heimat ja vor allem auch kulinarisch. Mit Papa gleich nach der Ankunft in Hamburg ein Franzbrötchen bei Luise gegessen. Hallo Fuhlsbüttel, wieder hast du dich so gar nicht verändert. Alle grünt und blüht und ist endlich warm. Gut, dass ich nicht eher gekommen bin. Dann gibts auch gleich noch eine nachträgliche Geburtstagstorte auf der Terrasse. Erste Euphorie, erste Bilder zeigen, erste Freunde wiedersehen. Jetzt sitze ich allerdings hier im Wohnzimmer und versuche mit dem Krabbensalatbrötchen auch meine Verwirrung hinunterzuschlucken. Ich bin irgendwie wieder hier. Oder auch noch nicht ganz. So gar nicht eigentlich. Trotz des Boston Dramas ist die Reise problemlos verlaufen. Langwierige Sicherheitskontrollen am Airport, aber die sind ja auch sonst nichts Neues. In Hamburg rollt kein einziges Gepäckband, Stille in den Flughafengebäuden. Was für ein Provinzflughafen. Mein Rucksack hat den Umstieg London-Hamburg nicht geschafft. Hat sich noch bis zum Mittag in England rumgetrieben, wurde dann aber persönlich von BA zu uns nach Hause eskortiert. Ansonsten ist hier schon wieder viel zu viel los und ich bin noch etwas zu müde und etwas zu erkältet. Die to do liste wächst, über den Kopf, und der muss daneben vor allem erstmal mit sich klarkommen. Gedanken drehen hier östlich des Atlantiks wieder schneller und Fragen bitten um Antworten.

Gebloggt wird weiter, stay tuned. Ist ja nicht so, dass das Leben vorbei wäre. Meine Tastatur ist gerade erst warmgetippt. Sonntag steht der Hamburg Marathon an, bald geht es nach Frankreich ins Camp, vielleicht gibt es im Juni amerikanischen Besuch und Berlinabenteuer und im Juli steht Hüttenarbeit in Österreich auf dem Programm. Riecht nach einem reichhaltigen Blogsommer. Ich spiele dann auch mal ab jetzt ein bisschen mit meinem iphone (yey!) herum. Endlich kann ich auch „coole“ Instagram Bilder posten.

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2 Kommentare zu „Moin moin Hamburg“

  1. Liebe Bentje,

    wir gratulieren Dir auf diesem Wege ganz herzlich und nachträglich zu Deinem Geburtstag und wünschen Dir ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Lebensjahr.

    Vielen Dank auch für die vielen tollen Blogs, die Du in den letzten Monaten verfasst hast und denen wir immer sehnlichst entgegen gefiebert haben. So waren auch wir immer ganz in Deiner Nähe und haben Deinen Alltag nahezu plastisch miterleben können. Als langjährige USA-Fans konnten wir uns in vielen Deiner Wahrnehmungen und Erfahrungen selber wiedererkennen. Wir freuen uns sehr, dass Dir diese Zeit in den USA so viele tolle Erlebnisse und Erkenntnisse beschert hat.

    Dein schriftstellerisches Talent ist unglaublich toll und schon jetzt freuen wir uns auf weitere Ausfahrten mit Deinem blogmopped. Danke, dass wir auch zukünftig auf dem Sozius mitfahren dürfen. Und sollte mal der Treibstoff ausgehen: wir zahlen gern für weiter Liter Sprit, damit Du uns noch viele schöne Stunden durch Deine Welt mitnehmen kannst.

    Peter und Susanne aus Deisenhofen

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