Rooftop Philosophy

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Die neunte Stunde in der Denkfabrik bricht an und ich kann nicht mehr stillsitzen, wandere durch die Korridore, um mir die Füße und den Kopf zu vertreten – an den Tischen in Schreibtischlampenlichtkegeln: Studenten vor Graphen und Formeln, Konstrukte die die Welt verändern – is it these people who think inside the constructs? – während wir, die brotlosen Künstler der Wissenschaft des Geistes, versuchen ihnen zu entkommen, sie zu de-konstruieren – aber wie sehr kommen wir wirklich raus aus unserer Realität? Existieren die META Ebenen nach denen wir suchen? Oder rennen wir auf dem Holzweg in unsere eigenen Konstrukte? Does being aware of construction mean living outside of it? Niemals – aber wenn wir auf dem Weg wenigstens stolpern, zögern, ab und zu die Richtung ändern? – How do we get rid of our binary structures: Schwarz und Weiß, Mann und Frau, Gut und Schlecht, Reich und Arm, Sonne und Mond, Mond und Sterne, Hübsch und Hässlich. So many more. Alles Richtig, alles Falsch .. .. .. .. .

Die glasklarklirrende Winterluft.

Ich steige auf das Dach der Denkenden.

Wo es aus den Schornsteinen und den Köpfen in den angehenden Nachthimmel raucht,

Und ich meinen Kopf in der philosophisch anmutenden Abendsonne kühle.

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