Still waiting on the world to change

Wenn ich im Office zwischen der Amerikanischen und der Deutschen Tastatur hin und her switche (weil ich ab und zu mal ä,ö und ü brauche), dann ändern sich auch ein paar Buchstaben. Da wird NY dann ganz schnell mal zu NZ. Und deshalb machen wir jetzt mit New Zealand weiter….

Das Internet vergisst nicht. Nie. Was man nicht alles so wiederfindet in dem alten Datenhaufen. Blogs aus alten Zeiten. Ich hätte nie gedacht, dass die noch funktionieren. Neuseeland ist immerhin mehr als 4 Jahre her. Linas Blog funktioniert sogar noch einwandfrei. Bei mir schwächeln die Bilder, aber die Texte sind noch frisch und knackig wie eh und je. Großartig. Und seltsam zu lesen. Hat zwar nicht so viel mit NY zu tun, aber! Viel Spaß beim Stöbern in der Vergangenheit, verliert euch nicht darin! Sie hängt immer ein bisschen hinten dran, die Gute. Alte. Zeit.

http://blogs.statravel.de/bentschie/blog

http://blogs.statravel.de/linajo/albums

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„Geduld ist das Vertrauen,

dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist.“

Nach 8 Monaten Neuseeland und 5 Monaten der Verwahrlosung (…) bekommt dieser Blog wieder eine Aufgabe (tja, irgendwie hatte ich mir wohl Berichterstattung aus Passau vorgenommen)…sweet as!

Gerne würde ich behaupten, der Grund sei eine erneute Reise. Doch dieses Mal liegt das andere Ende der Welt nur ca. 750km weiter südlich von Hamburg City. Eine eigene Kultur gibt es hier dennoch….

Hier? Das ist Passau. Die Stadt in der äußersten Ecke Bayerns. 250km bis Prag, 180km bis München.

Eine Zwischenstation auf der Suche nach dem „endless summer“, um schnell ein paar kulturell-kapitalistisch geprägte ECTS Punkte einzusammeln, die Alpen zu erklimmen, den Geist aufzurütteln und irgendwann „well educated“ mit einem Bachelor im Gepäck wieder in die weite Welt aufzubrechen.

„Warum überquerte das Huhn die Straße?

– Um dorthin zu gehen, wohin noch kein Huhn gegangen war!“

Gehabet euch wohl…and keep me up-dated what life’s like out there!

Bentschie

….hm, und dieser „Abschluss“ meines Blogs macht mich stutzig. Ist irgendwie unheimlich. Diese Worte sind so simpel, aber zwischen ihnen und mir hier klafft…ewas. Ein anderes ich, eine ganze Welt. Dazwischen türmt sich ein Etwas, das Studium heißt. Das Reisen und Menschen und alle Arten von Erlebnissen beinhaltet. Ein ganzer Lebensabschnitt. Drei verdammte Jahre. Und diese Worte stehen sich so naiv die Beine in den Bauch, dass es einem fast schlecht wird. Das ist irgendwie brutal, weil dieser Text dort ist und ich hier und dazwischen eine riesige Fläche mit Bergen und Tälern und Meeren und Wäldern liegen sollte, aber in dem Moment des Lesens wird das alles ganz brutal zusammengestaucht serviert: Bon appetit, deine letzten drei Jahre.