Quotes

“A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction.“ (from A Room of One’s Own by Virginia Woolf)

“I’m free, I think. I shut my eyes and think hard and deep about how free I am, but I can’t really understand what it means. All I know is I’m totally alone. All alone in an unfamiliar place, like some solitary explorer who’s lost his compass and his map. Is this what it means to be free? I don’t know, and I give up thinking about it.” (from Kafka on the Shore by Haruki Murakami)

„Zukunft. Die Zukunft kommt, schon morgen früh. Kann man die nicht verschieben? Ich wär so gern, und zwar mit dir, im Heute hier geblieben.“ (Paul Maar)

„Your life is yours to create.“ (Waking Life Movie)

„Über ein Glück, das du flüchtig besessen, tröstet erinnern, tröstet vergessen, tröstet die alles heilende Zeit. Aber die Träume, die nie errungnen, nie vergessnen und nie bezwungnen, nimmer verlässt dich ihr sehnendes Leid.“ (I. Kurz)

„Gewiß, so dachte er, haben Bücher keine Seele, derlei sentimentaler Unfug war ihm fremd. Aber enthalten nicht einige Bücher zumindest eine Einsicht, die jemand für wert empfunden hatte, sie schriftlich festzuhalten? Er wollte diese Gedanken finden und sie in seinem Kopf bewahren. Deshalb las und las er, unermüdlich, jeden Tag, jede Nacht.“ (Wolfgang Sofsky)

„Man muss sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.“ (Meret Oppenheim)

„Diejenigen, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgeben, werden am Ende keines von beiden haben.“ (Benjamin Franklin)

„Man kann sich auch an offenen Türen den Kopf einrennen.“ (Erich Kästner)

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ ( Antoine Saint-Exupèry)

NOBREZA SILENCIOSA. LAUTLOSER ADEL. Es ist ein Irrtum zu glauben, die entscheidenden Momente eines Lebens, in denen sich seine gewohnte Richtung für immer ändert, müssten von lauter und greller Dramatik sein, unterspült von heftigen inneren Aufwallungen. Das ist ein kitschiges Märchen, das saufende Journalisten; blitzlichtsüchtige Filmemacher und Schriftsteller, in deren Köpfen es aussieht wie in einem Boulevardblatt, in die Welt gesetzt haben. In Wahrheit ist die Dramatik einer lebensbestimmenden Erfahrung oft von unglaublich leiser Art. Sie ist dem Knall, der Stichflamme und dem Vulkanausbruch so wenig verwandt, dass die Erfahrung im Augenblick, wo sie gemacht wird, oft gar nicht bemerkt wird. Wenn sie ihre revolutionäre Wirkung entfaltet und dafür sorgt, dass ein Leben in ein ganz neues Licht getaucht wird und eine vollkommen neue Melodie bekommt, so tut sie das lautlos, und in dieser wundervollen Lautlosigkeit liegt ihr besonderer Adel. (aus Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier)

„Wir müssen unsere Ohren gegen den einschmeichelnden Klang der gesellschaftlichen Phrasen abhärten.“(Montaigne)

„Frische Schönheit öffnet einem die Augen, wann immer sie wirklich erblickt wird, doch die Fülle und Vollkommenheit alltäglicher Schönheit, die unsere Schritte umgibt, verhindert, dass man sie aufsaugt und würdigt. Deshalb ist es eine gute Sache, dann und wann kurze Ausflüge zum Meeresgrund zwischen Algen und Korallen zu machen, oder hinauf in die Wolken über den Gipfeln der Berge, oder in Heißluftballons, oder sogar wie Würmer in dunkle unterirdische Löcher und Höhlen zu kriechen, nicht bloß, um zu erfahren, was an jenen entlegenen Orten vor sich geht, sondern um bei der Rückkehr zur gewöhnlichen, alltäglichen Schönheit besser zu sehen, was die Sonne sieht.“ (John Muir) 

„Projektion ist das Verfolgen 
eigener Wünsche in anderen.“ (Sigmund Freud)

„Ich komme jetzt eben aus einer Gesellschaft, wo ich die Seele war, die Witze strömten aus meinem Munde, alle lachten, alle bewunderten mich – aber ich, ja der Gedankenstrich müsste genauso lang sein wie die Radien der Erde – – – ging fort und wollte mich erschiessen.“ (Søren Kierkegaard)

„Es ist doch ein Glück für mich, dass ich so schwermütig war.“ (Søren Kierkegaard)

 „Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.“ (Nietzsche)

 „I am far more of a loner than people would imagine. But I am the most gregarious and socially interactive loner you ever met. The thing is, I am fascinated by people’s stories and I’m very talkative and can’t ever say no to anything or anyone, so I tend to over-socialize, to give away too much of my time to the many people I adore.“ (Elizabeth Gilbert)

 „I love my friends and family, but I also love it when they can’t find me and I can spend all day reading or walking all alone, in silence, eight thousand miles away from everyone. All alone and unreachable in a foreign country is one my most favorite possible things to be.“ (Elizabeth Gilbert)

„Das Schwierigste am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.“(André Maurois)

„What I liked most about learning the science of surfing was that even the pure facts were poetic. I began to see why the Hawaiians believed the gods were surfers. The interplay of waves and wind and sun and moon seemed all too magical to be real. “ (from Saltwater Buddha by J. Yogis)

„OLIDÃO FURIOSA. WÜTENDE EINSAMKEIT. Ist es so, dass alles, was wir tun, aus Angst vor Einsamkeit getan wird? Ist es deswegen, dass wir auf all die Dinge verzichten, die wir am Ende des Lebens bereuen werden? Ist das der Grund, weshalb wir so selten sagen, was wir denken? Weshalb sonst halten wir an all diesen zerrütteten Ehen, verlogenen Freundschaften, langweiligen Geburtstagsessen fest? Was geschähe, wenn wir all das aufkündigten, der schleichenden Erpressung ein Ende setzten und zu uns selbst stünden? Wenn wir unsere geknechteten Wünsche und die Wut über ihre Versklavung hochgehen liessen wie eine Fontäne? Denn die befürchtete Einsamkeit – worin besteht sie eigentlich? In der Stille ausbleibender Vorhaltungen? In der fehlenden Notwendigkeit, mit angehaltenem Atem über das Minenfeld ehelicher Lügen und freundschaftlicher Halbwahrheiten zu schleichen? Inder Freiheit, beim Essen niemanden gegenüberzuhaben? In der Fülle der Zeit, die sich auftut, wenn das Trommelfeuer der Verabredungen verstummt ist? Sind das nicht wundervolle Dinge? Ein paradiesischer Zustand? Weshalb also die Furcht davor? Ist es am Ende eine Furcht, die nur besteht, weil wir ihren Gegenstand nicht durchdacht haben? Eine Furcht, die uns von gedankenlosen Eltern, Lehrern und Priestern eingeredet worden ist? Und warum sind wir eigentlich so sicher, dass uns die anderen nicht beneideten, wenn sie sähen, wie gross unsere Freiheit geworden ist? Und dass sie nicht daraufhin unsere Gesellschaft suchten?“ (aus Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier)

„Das Leben ist absurd. Es endet mit dem Tod.“ (Camus)

Oben auf den Bergen sind Korallenriffe. Die afrikanische Platte schiebt seit 500 Millionen Jahren die Dolomiten auf. Da oben war mal ein Meer. (nach R. Messner)

„Jeder sagt Liebe tut weh, doch das ist nicht wahr. Einsamkeit tut weh. Ablehnung tut weh. Jemanden zu verlieren tut weh. Eifersucht tut weh. Jeder verwechselt das mit Liebe, doch in Wahrheit ist Liebe das Einzige auf der Welt, was diesen Schmerz überwinden kann und jemandem wieder ein wundervolles Gefühl gibt. Liebe ist das Einzige auf dieser Welt, was nicht weh tut.“ (Liam Neeson)

„Die Reisetabletten haben nicht geholfen. Ich habe 4 Stück genommen und bin immer noch zu Hause.“ (Globetrotter)

„You only grow by coming to the end of something and by beginning something else.“ (John Irving)

„Tell me, what is it you plan to do with your one wild and precious life?“ (M. Oliver)

„If you binge-eat Christmas cookies while you binge-watch Christmas movies they cancel each other out. It’s science.“ (anonym auf instagram)

Perfection mindset: failure is unacceptable – never good enough – focus on flaws – judgement, shame – outcomes are good or bad // progress mindset: failure is inevitable – good enough is good enough – focus on improvement – curiosity, compassion – outcomes are information (@holisticallygrace)

Gluggavedur (isländisch) wörtl. Fensterwetter : Die Art von Wetter, bei der wir es uns am besten zu Hause gemütlich machen und dem Wetter nur durch die Fensterscheibe zusehen. (anonym auf Instagram)

“The goal in life is not to be perfect, but to laugh all our laughter and cry all our tears, to celebrate when we get our needs met and to mourn when we don’t. But to mourn without blame, without thinking there is something wrong with us.” (Marshall B. Rosenberg)

„Don’t believe everything what you think.” (Byron Katie)

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