Auf dem Asphalt von Lajares,
Ausgestreckt auf Bauch und Rücken
Die Wärme aufnehmen,
Im Boden versinken ohne Scham.
Die Perspektive ändern und in den Himmel schauen,
Die Dinge mal von unten betrachten.
Cappuccino von der Französischen Bäckerei,
Törtchenpause in Lajares,
Aufgereiht glücklich auf dem Bürgersteig
Sitzend in Sonnenfarben,
Wie in einem instagram Moment,
Das sommerblonde Haar salzgeblichen im Wind verweht.
Glück in Treibholzfarben,
Blättert weiße Farbe vom alten Holztisch.
Die Echse zwischen Lavageröll,
Springt und rennt federleicht,
Wo ich mir die Füße aufschneide,
Sonnt sich in der Hitze,
Wir halten die Nase in den Wind,
Am North Shore,
an der 27.
Die Schlechtwetterfront aussitzen.
Am Meer im Sturm liegen,
Gehalten von den Böen,
Peitschen Regen und Sand um die Wette.
In die Palmenwedel,
deren Wipfel im Wind wackeln wie wuschelige Surfermatten.
Weißwasser schäumt,
Gischt zerstreut sich an Vulkangestein.
Wir zerstreuen uns in Gedanken.
Und Mittagsschlafträumen.
Vor einem Jahr auch dem Winter entflohen,
New York – San Francisco
statt
Hamburg – Fuerte
Nur kurz abgewandert, kurz zurückgedacht
und dann wieder hier,
Ohne Zeitgefühl,
Nur Ebbe und Flut,
Tag und Nacht.











