Auf HochTOURen. Wir haben DIE Filmstellen für Lacher identifiziert, reden phasenweise nur noch in Filmzitaten und können inzwischen ohnehin den meisten Text mitsprechen (Ziel ist es, am Ende den kompletten Film synchronisieren zu können). Trotz ständiger Wiederholung keine Monotonie. Das Abenteuer sitzt in jeder Location kiechernd auf einem roten Kinosessel und zündet kleine Funken in Gedanken. Ich will Norwegisch lernen und eine Hobbithöhle mit runder Holztür bauen, meinen Backpack aufschnallen und die Hügel von Queenstown, NZ wiedersehen und kann es kaum erwarten, dass der erste Schnee fällt und mein Snowboard entstaubt und wieder eingepudert wird. Wir sind fingerfertig geworden im Aufbau von Spanndisplays und kühne Mammut-Blowup-Bändiger, Profikabelverkleber und Sprinterfahrer par exellence. Leinwände aufstellen geht mit links, mittlerweile tragen wir das Siegel der Stewardesstrolli-Expertenroller und wir können Kinder auf Bühnen zu Glücksfeen machen. Wir sind der Bielefeldverschwörung (googlen!) entkommen und nach der Tour definitiv Hoteltestbefugte. Dichtkunst vor digitalem Kaminfeuer, Fernseher als die schlimmsten Schlafzeitkiller identifiziert und wie oft habe ich eigentlich schon mein Shampoo in der Dusche stehen gelassen?Das Handtücher-sparen-für-die-Umwelt Schild flöte ich auswendig und Schuhe mit Membran stinken nach mehreren Stunden Veranstaltung zum Himmel. Hotels in der Pampa haben für gewöhnlich das beste Frühstück. Und so geht es weiter. Auf nach Süden, Osten, Westen. „Focus on performance, not the goal.“





















