Daseinsbewältigung, stattdessen lieber die Übung in Schwerelosigkeit. Ein Lebensalter erreicht, welches vernünftiges Handeln zumindest angemessen erscheinen lässt. Eine solide, bürgerliche Beschäftigung. Anderer Lebensstil gewährt nur eingeschränkte Akzeptanz. Die Grenznähe gab den Ausschlag für die Ortswahl. Manche stranden eher, als dass sie ankommen. Aber das Leben kann so schön sein, wenn man verlernt zu jammern. Vergangenheit und Zukunft dort lassen wo sie sind. Cross the bridge when you get there. Nichts hinterherschleifen, nichts vor dir herschieben. Balance halten. Ob das Leben nicht eine Nummer zu groß für mich ist, oder zu klein für meine großen Ängste. Stromschwimmer werden? Wenn ich den Schrank öffne strömt der Sommer zurück, und das Glück. Vergrabe meine Nase in den Tiefen des Wetsuits. Um auf einer Welle aus Neoprenduft und Sehnsucht hinauszureiten – wie Alladin auf seinem Teppich. Hinaus aus dem Kleiderschrank und den betonierten vier Wänden, aus den Straßenzügen und Konventionen, raus aus dem Alltag zu schwimmen, gegen den Fluss, denn Stromschwimmer war nie ein Traumberuf. In der Elbe ab- und im Atlantik auftauchen. Relativieren. Den Tellerrand als Aussichtsplatform nutzen und bis zum nächsten Strand blicken, Alltag umdeuten. Und sandig schmutzige Barfußfüße zum Lebensgefühl erklären, Glück als Menschenrecht in die Verfassung schreiben, so wie Buthan auf Bruttonationalglück besteht. Atme den Wahnsinn und traue dem Glück. Ein Hoch auf die Sehnsucht, denn „Was wären wir ohne das, was uns immer gefehlt hat.“
Monat: Oktober 2013
The Wizard’s Eye Expedition
How It Happened
How It Happened
I blame that little village in Spain,
the one with the whitewashed houses
in a crescent along the sea,
a fleet of pastel fishing boats,
and that celebrated coffee with brandy.
A sour wedge of apple lurked
at the bottom like a tea-leaf fortune.
Because we couldn’t afford the fish,
we ate pizza with peaches and oregano
on the beach, the sun and breeze conspiring.
Seeing us there beneath the cliffs
and the postcards of the cliffs,
who wouldn’t have predicted luck and beauty?
Can I be blamed for loving it all
and thinking it was you I loved?
(Chelsea Rathburn)
Was es braucht
International Ocean Film Tour
Es war nur eine Frage der Zeit. Die International Ocean Film Tour lag auf der Hand. Auf die von Bergsport dominierte E.O.F.T. musste die „IOFT“ folgen, weil das Meer alleine so viele Geschichten zu erzählen hat. Surfen, Segeln, Tauchen – die Ocean Film Tour zeigt 2014 zum ersten Mal die besten Wassersport- und Umweltdokumentationen des Jahres in einem Film. We are all at sea.
SEA LONGING
A thousand miles beyond this sun-steeped wall
Somewhere the waves creep cool along the sand,
The ebbing tide forsakes the listless land
With the old murmur, long and musical;
The windy waves mount up and curve and fall,
And round the rocks the foam blows up like snow –
Tho‘ I am inland far, I hear and know,
For I was born the sea’s eternal thrall.
I would that I were there and over me
The cold insistence of the tide would roll,
Quenching this burning thing men call the soul, –
Then with the ebbing I should drift and be
Less than the smallest shell along the shoal,
Less than the seagulls calling to the sea.
(Sara Teasdale)
On Tour
Die Outdoor Community wartet sehnsüchtig auf Action und außergewöhnliche Geschichten, auf Ausnahmeathleten und abgedrehte Adrenalinsüchtige. Endlich ist es soweit. Die European Outdoor Film Tour 13/14 steht in den Startlöchern. Am Mittwoch wurde erfolgreich in München ‚premiert‘. Wie es war? In den Worten von Kyle Dempster: YEAH, STOKED!

Mehr Fotos von der Premiere gibts hier:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151709263222087.1073741834.93388237086&type=1
[the outdoors] – 9
Sieben Jungs im Geschwindigkeitsrausch in Neuseeland. Mit ihren Mountainbikes hexeln sie durch Kohlfelder, bauen Kicker, heizen auf schmalen steilen Pfaden durch Wälder – und haben dabei jede Menge Gaudi. Genialer Soundtrek, sympathische Typen und eine traumhaft schöne Szenerie. NOT BAD, not bad at all!
Und gleich dazu: Das Making-Of Not Bad
[the outdoors] – 8
Das Deap Canyoning Team betreibt „canyoning on a new level“. Canyoning, in der Schweiz auch verniedlicht „Schluchten“ genannt, ist eine Art Turmspringen in den Alpen. Die Athleten springen nicht nur einfach von hohen Felsen in tiefe Wasserbecken, sie performen dabei artistische Salti, Drehungen und abenteuerliche Rutschmanöver. Jede Menge Action, seht selbst:
[the outdoors] – 7
„How on earth can I ski this face?“ Der Westschweizer Sébastien de Sainte Marie ist Steilwandskifahrer. Das sagt eigentlich schon alles. Je steiler die Abfahrten, desto mehr fühlt „Seb, le fou“ (Seb, der Verrückte) sich von den weißen Hängen angezogen. In „Sound Of The Void“ gibt es atemberaubende Skiaction mit hohem Risikofaktor zu sehen. Unglaublich der Typ. Und ganz sicher verrückt!
[the outdoors] – 6
Wer braucht einen Endless Summer, wenn ein Endless Winter cleane Wellen und leere line-ups verspricht? Das dachten sich zumindest zwei hartgesottene Norweger und machten sich auf gen Norden, um 9 Monate am Polarkreis zu verbringen. An einem einsamen Strand, in einer aus Treibholz gezimmerten Hütte, leben Jorn und Inge einfach und bescheiden. Sie surfen und snowboarden bei eisigen Temperaturen und tagelanger Dunkelheit, doch die Landschaft und das Leben fernab von Stress und Lärm entschädigt für ihre Entbehrungen. „Es ist ein Ort, der glücklich macht“, sagt Inge. Nebenbei fischen sie in den 9 Monaten über drei Tonnen Plastikmüll aus dem Atlantik. Eine Surfdoku mit Nachhaltigkeitsaspekt. „North Of The Sun“ ist Film #6 in der EOFT 13/14:
[the outdoors] – 5
Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Die Premiere der European Outdoor Film Tour 13/14 steht vor der Tür, in einer Woche geht es los. In Film #5 wird es schwül warm und feucht, wir reisen nach Mexiko. In dem Kurzfilm „CASCADA“ entdecken Profis der Kayakszene die Gewässer des mystischen mexikanischen Dschungels, stürzen sich aus unglaublichen Höhen Wasserfälle hinunter und leben dabei ganz in ihrem Element. Ganz nebenbei kämpfen sie mit endlosem Regen, Matsch und bissigen Moskitos. Doch sie finden am Ende was sie suchen…“the perfect waterfall and the perfect shot“. Sie tun was sie lieben. Ein kunstvolles und stimmungsvolles Abenteuer.
Scottish Poetry
It is easy to be a poet in Scotland,
for there is poetry in everything here.
In the evening light that shines on colored leaves,
In the small chimneys, huddling up to each other on the roofs,
In the old cemeteries, so ancient and steeped in history,
In the tussock grass, gilded by the autumn sun,
In the misty shoreline, where sea gulls mew in a salty breeze.
(Bentschie)
[the outdoors] – 4
„A lot of people don’t get into Off Width because they preconceive it as painful and a lot of work.“ Kann man so sagen. Es gibt entspanntere Wege ein Felsplateau oder einen Gipfel zu erreichen. Die Briten Tom und Pete haben sich jedoch in den Kopf gesetzt, den Amerikanern in Sachen Off Width Climbing zu zeigen, wer die Kletterhosen an hat. Der „Century Crack“ in Utah, eine der härtesten Off Width Routen der Welt, hat es ihnen angetan.










