Team Fridolin

„Hier ist der Start, dort  ist das Ziel. Dazwischen musst du laufen.“ (Emil Zatopek)

Bevor einer fragt: Fridolin ist die Katze eines ehemaligen Mitarbeiters. Warum die in die Geschichte eingegangen ist und ihr Name jetzt auf Team-Tshirts gedruckt wird, don’t ask me. Jedenfalls habe ich den kompletten Freitag Nachmittag damit verbracht, den Balkon mit Sprühfarbe zu verwüsten. Damit ich am Samstag wie Grace, Thomas und Hannah auch im Team Tshirt auflaufen kann. Ein Shirt professionell zu bedrucken, das lassen sich die New Yorker mit $45 aufwärts nämlich teuer bezahlen. Dann doch lieber DIY. Die letzten Tage hat sich der New Yorker Himmel nicht gerade farbenprächtig gezeigt und das gipfelte dann am Freitag in einem grandios ekelhaften Mix aus Schnee und Regen. Demnach war die kreative Bastelsession in Gammelklamotten ganz passend angesiedelt. Als das Mistwetter allerdings abends immer noch anhielt kamen mir leichte Zweifel an der makellosen Wettervorhersage für Samstag, die blauen Himmel und Sonnenschein versprach.

Aber tatsächlich, um 6:15 Uhr heute morgen fiel kein Schnee, es ging die Sonne. Auf! Und ich lief los. Auf der Brooklyn Bridge kitschiger Weise der Sonne entgegen. So ganz ohne Touristenströme zu dieser frühen Stunde. Die Flatbush Avenue hinunter, durch Brooklyn bis zum Prospect Park. Startschuss für den Lauf war um neun, ein 5k‘ race einmal rund um den Park. Mit dem Team Fridolin und Jeff. Vorbei an verschneiten Wiesen, im Einklang mit weißen Atemwolken von der Morgenfrische. Später dann eher Dampfwolken, weil die Sonne höher und der Kurs (an)gestiegen war. Nach einer guten halben Stunde war schon wieder alles passé und wir waren bereit für Frühstück, self-made bei Grace. Zünftig amerikanisch mit to-go Kaffee, Omlette, bacon und doughnuts. Inklusive Musik vom Plattenspieler und in der Gesellschaft von Katze Cleopatra und Hund Scarlett. Ein nicht ganz gewöhnlicher Morgen in Brooklyn, eine ungewöhnlich schöne Art den Tag zu beginnen. Um den Kreis zu schließen setzten Thomas und Hannah mich vor einer Brücke auch wieder ab, diesmal die Manhattan Bridge. Die bietet auch am Tag, wenn die Brooklyn Bridge schon lange von sonnenhungrigen Touristenströmen eingenommen ist, noch jede Menge Platz zum Laufen. Downtown Manhattan queren, durch Menschenmengen in Chinatown, hinüber an den Hudson. Und dann hoch, gen Norden, zurück in die Upper West Side. Und dann erstmal duschen.

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