Nachtzug nach Lissabon

„Vergeh dich ruhig, vergeh dich an dir selbst und tu dir Gewalt an, meine Seele; doch später wirst du nicht mehr Zeit haben, dich zu achten und zu respektieren. Denn ein Leben nur, ein einziges, hat jeder. Es aber ist für dich fast abgelaufen, und du hast in ihm keine Rücksicht auf dich selbst genommen, sondern hast getan, als ginge es bei deinem Glück um die anderen Seelen … Diejenigen aber, die die Regungen der eigenen Seele nicht aufmerksam verfolgen, sind zwangsläufig unglücklich.”

(Marc Aurel, Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier)

Nachtzug nach Lissabon gehört zu den Büchern, bei denen man Angst hat, wenn sie in einen Film verwandelt werden. Enttäuschung ist quasi vorprogrammiert. Gregorius, Prado, Coimbra, die portugiesischen Worte – sie hören nicht auf zu wandern. Vier Jahre ist es her, dass ich es das erste Mal gelesen habe. Aber dieses Buch bleibt. Nachtzug nach Lissabon ist wie eine Sammlung an Zitaten. Und jetzt kommt es in die Kinos. 7. März 2013 ist Stichtag. Ich bin skeptisch, aber überrascht: Der Trailer ist verdammt vielversprechend. Das Hörbuch zum Buch ist wirklich wirklich gut, fast besser als das Buch selbst. Vielleicht macht das ein bisschen Hoffnung, dass der Film auch etwas kann.

Und wenn wir schon bei Trailern und philosophischen Gedanken sind: Check out this blog and the videos in it. So inspiring. An awesome way to live one’s life, I guess…

http://ontheroadwithrayson.tumblr.com/

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