New York ist keine Stadt für alte Leute. Und kein Ort für Leute ohne wasserfeste Schuhe. Liebe Omas, wenn ihr das hier lest (und seht), dann dürft ihr euch nie wieder über den Straßenräumdienst in Deutschland beschweren. Hier wird nämlich maximal für die Autos Schnee geräumt. Fußgänger müssen sehen wie sie zurecht kommen. Bei Ampelübergängen gibt es folgende Optionen: Mit Anlauf über eine Schneemauer springen oder durch ausladende Seen mit oft verheerendem Tiefgang schwimmen. Oder gleich beides. 
Ein Blizzard ist also über uns hinweggefegt. Kleine Wetterlektion von Wikipedia: „Der Blizzard ist ein starker Schneesturm, der hauptsächlich in Nordamerika auftritt. Ein Blizzard entsteht infolge eines kräftigen Kaltlufteinbruchs aus Richtung der Polarregionen. Dabei dringt die polare Kaltluft in Tiefdruckgebieten bis weit nach Süden vor, da auf dem nordamerikanischen Kontinent keine in Ost-West-Richtung verlaufenden Gebirge existieren.
Ein nordamerikanischer Blizzard definiert sich über folgende Erscheinungen:
- Temperaturen von −6 Grad Celsius oder tiefer
- hohe Windgeschwindigkeiten ab Windstärke 7 Bft
- große Mengen an Schnee mit Sichtweite von weniger als 400 Metern
- Dauer von über drei Stunden“
Letzte Nacht hat der Wind gewütet und jede Menge Schnee in den streets und avenues verteilt. Schon beachtlich was da runtergekommen ist. Nach Notstand hat sich das alles aber nicht angefühlt und heute morgen schien malerisch, entgegen aller Erwartungen, eine wunderbare Wintersonne von einem klaren blauen Himmel. Perfekt für einen WInterspaziergang. Das hat sich so ungefähr die gesamte Bevölkerung New Yorks gedacht und direkt mal den Central Park mit erhobenen Schlitten und Langlaufskiern erobert. Da bot sich wieder das Ufer des Hudson an. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass der Park dort noch ein Geheimtipp ist.

Das Puppy Window. Erste Euphorie…“oh sind die süüüüüß“…
…zweite Überlegung und mal nachgedacht, Tierhaltung und so…. „Die Armen, bäh:(“
Schnee und Sonne tragen immer Skiurlaubserinnerungen in sich. Uns war nach Hütte zu Mute und dann zeigte die Uhr (das Handy) schon Kaffee und Kuchen Zeit. Das einzig Richtige in diesem Moment: Auf zur Landbrot Bakery, um mit Apfelstrudel den Tag ausklingen zu lassen. Herrlichst.

