Blizzzzzzard warning…

Apocalypse im Anmarsch? Snowpocalypse, wie Matti aus dem Büro es nennt. Hier oben pfeift und windet es um den 11. Stock. Die Häuser in der Ferne versinken in einer dicken Nebelsuppe. Mit geschlossenen Augen verändert sich die Szenerie, hocke ich am Fenster einer reetgedeckten Kate, um die der Nordwind peitscht und Dünengras statt Straßenschilder biegt. Kleiner Sehnsuchtsanfall der nordischen Seele. Ist es vermessen zu sagen, dass ich gerade lieber auf einer Insel in Nordfriesland wäre als hier? Wenigstens stürmt es. Ein bisschen mehr Natur als sonst. Noch ist es Eisregen, der gegen die Scheiben prasselt. Eigentlich ganz gemütlich hier drinnen. Wir fantasieren von einem Wochenende im Büro: Ein Sofa ist da, eine Decke hat Grace in der Schublade, Kaffee, Musikanlage, die Bibliothek mit Büchern und DVDs – zur Not ließe sich der Sturm auch hier aussitzen. Und das vielleicht gar nicht mal so schlecht. Aber bevor es soweit kommt das wir einschneien, sprich das Auswärtige Amt ein Machtwort: Wir schließen auf Grund des Wetters um 14:30 Uhr. Gut, wenn das quasi als Befehl von oben kommt, da kann man nix machen. Dabei ist Freitag und wir wären alle so gerne bis 17 Uhr geblieben…

Hinterlasse einen Kommentar